Häufig gestellte Fragen

Häufig gestellte Fragen zur osteopathischen Behandlung

Warum kann Osteopathie helfen?

Die Osteopathie geht mit einem ganzheitlichen Ansatz an die Beschwerden ran. Das bedeutet, dass zum einen das fundierte Wissen der Anatomie und Physiologie sowie die intensive Ausbildung des Tastsinns der Hände die Grundlage dafür ist, Auffälligkeiten des Körpers zu finden. Zum anderen bezieht ein Osteopath oder eine Osteopathin alle vergangenen Erlebnisse des Körpers in die Befundung mit ein. So kann es sein, dass während der osteopathischen Behandlung einem Patienten ein längst vergessener Unfall wieder einfällt. Auch Jahre zurückliegende Ereignisse können akut Probleme verursachen. Die Osteopathie geht davon aus, dass der Körper Traumata oder Narben gut kompensieren kann. Kommt ein Ereignis hinzu, welches den Körper aus dem Gleichgewicht bringt, ist er nicht mehr in der Lage diese Kompensation aufrecht zu erhalten. So kann es zu Symptomen wie Schmerzen kommen. Häufig liegt dann die Ursache nicht an der Stelle des Schmerzes, sondern an dem Ort eines schon lange zurückliegenden Traumas.

Daher ist die Behandlung sehr individuell. Und so kann es sein, dass bei einem identischen Beschwerdebild zweier Patienten, völlig unterschiedlich behandelt wird.

Ein weiterer Vorteil der Osteopathie ist, dass nicht nur der Bewegungsapparat, sondern auch die Organe sowie das Hormon- und Nervensystem behandelt werden können. So ist gewährleistet, dass der Patient oder die Patientin ganzheitlich betrachtet und behandelt wird.

Zudem gilt meinen Patienten und Patientinnen während der gesamten Behandlungszeit meine volle Aufmerksamkeit, sodass auch belastende Themen Raum zur Ansprache finden. Da ich der Schweigepflicht unterliege, werden behandelte Themen selbstverständlich niemals den Behandlungsraum verlassen.

Was muss ich bei einer osteopathischen Behandlung beachten?

Da ich mir ein ganzheitliches Bild von Ihnen und Ihren Beschwerden machen möchte, erfrage ich zu Beginn Ihrer Behandlung Ihre Krankengeschichte. Falls Sie Arztberichte oder Untersuchungsbefunde zu Hause haben, bringen Sie diese gerne mit, damit wir gemeinsam eine ausführliche Anamnese erstellen können. Für die anschließende Untersuchung und Behandlung ist es notwendig, dass Sie sich bis auf die Unterwäsche entkleiden. Sie können alternativ auch eine kurze Sporthose und ein dünnes Top mitbringen. Bitte kommen Sie bereits einige Minuten vor unserem ersten Termin, um genügend Zeit zu haben in der Praxis anzukommen und unseren Behandlungsvertrag sowie die Datenschutzerklärung zu unterschreiben.

Wie kann ich bezahlen?

Ich schicke Ihnen nach der Behandlung eine Rechnung zu. Wir besprechen gemeinsam, ob Sie diese lieber digital als E-Mail oder als Brief bekommen möchten. Den Betrag überweisen Sie dann im Anschluss auf das angegebene Konto. Ob Ihre Krankenkasse die Osteopathie bezuschusst, können Sie hier einsehen.

Welche Grenzen hat die Osteopathie?

Die Grenzen einer osteopathischen Behandlung fangen da an, wo die Selbstheilungskräfte des Körpers aufhören. Das bedeutet, dass ein Osteopath zwar keine schweren Erkrankungen heilen, jedoch begleitend zur Schulmedizin therapieren kann. Somit bietet die Osteopathie eine gute Ergänzung zur Schulmedizin, allerdings kann und will sie diese nicht ersetzen. Es kann sein, dass ich Sie nach einer gründlichen Untersuchung erst zu einem Arzt weiterleiten muss, um eine Erkrankung oder Verletzung ausschließen zu lassen.

Behandeln Sie auch Männer?

Die Osteopathie ist eine ganzheitliche Therapieform, daher ist jeder Mensch egal welchen Alters und Geschlechts bei mir herzlich willkommen. Da ich zuvor als Hebamme gearbeitet habe und der Geburtshilfe sehr verbunden bin, konzentriere ich mich verstärkt auf die Frauengesundheit. Doch gerade während einer Kinderwunschbehandlung ist es häufig sinnvoll beide Partner zu behandeln.

Selbstverständlich behandle ich auch Patienten und Patientinnen, die keinen Schwangerschaftshintergrund haben.

Nehmen Sie einfach Kontakt zu mir auf.

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